"Narcos": Netflix bestellt zwei weitere Staffeln des Kokain-Dramas

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  • Bild: Netflix

    "Was nehmen die denn für Drogen", mag man sich scherzhaft fragen: Netflix hat sein Kokain-Drama "Narcos" auf einen Schlag um zwei Staffeln verlängert. Erst am vergangenen Freitag war die zweite Staffel der Serie online gegangen. Staffel drei soll 2017 an den Start gehen. Zu Staffel vier wurde zwar noch nichts angekündigt, es wäre aber sehr überraschend, würde sich der Dienst nicht an einen Jahresrhythmus halten.
    Für Netflix ist die jetzige Doppel-Verlängerung ein eher seltener Vorgang. Bisweilen hat der Video-on-Demand-Dienst schon zum Auftakt - etwa von "The Ranch" und "House of Cards" - zwei Staffeln bestellt. Daneben wurde "Orange is the New Black" auf einen Schlag um gleich drei Staffeln verlängert - dort hatte sich die Serie allerdings über bereits vier Staffeln zu einem Hit für den Dienst gemausert. Und die Verlängerung könnte einen erzählerischen Hintergrund haben.
    Obwohl "Narcos" zwischen der ersten und zweiten Staffel einen Showrunner-Wechsel zu verzeichnen hatte, erhielten beide Staffeln hervorragende Kritiken. Die bisherigen Showrunner José Padilha und Eric Newman bleiben nun weiterhin an Bord.
    Zudem ist "Narcos" gerade in Südamerika für Netflix ein Hit - und der weltweit agierende Dienst setzt darauf, in allen Kulturkreisen Serien zu platzieren.

    Achtung! Der folgende Artikel enthält Hinweise zur Handlung der zweiten Staffel von "Narcos". Lesen auf eigene Gefahr!



    Das Interessante an der jetzigen Verlängerung ist, dass sich "Narcos" bisher vor stark um den berühmt-berüchtigten Drogenbaron Pablo Escobar drehte, der hier von Wagner Moura gespielt wurde. Dem geschichtlichen Vorbild folgend endete die zweite Staffel schließlich mit dessen Tod. Die Staffel, die den Fall von Escobar und seines Medellin-Kartells vorbereitete, brachte aber auch das Cali-Kartel als neuen Big Player im Kokaingeschäft in Stellung. Bereits in den Tagen seit dem Start der zweiten Staffel hatte Netflix vorsichtig angekündigt, dass die Geschichte des Kokains nicht mit dem Tod von Escobar geendet hatte.
    Gegenüber THR führte Newman aus: "Es hat schon seinen Sinn, dass die Serie 'Narcos' und nicht 'Pablo Escobar' genannt wurde."
    Unklar ist noch die Zukunft eines weiteren Hauptdarstellers: Basierend auf realen Drogen-Bekämpfern spielen Pedro Pascal und Boyd Holbrook zwei DEA-Agenten. Holbrooks Vorbild verließ bald nach Escobars Fall Kolumbien. Newman wollte sich von THR noch nicht in die Karten schauen lassen, ob die Serie hier der wahren Geschichte folgen wird oder sich erzählerische Freiheiten nimmt, um den Hauptdarsteller weiter zu beschäftigen.


    Quelle: "Narcos": Netflix bestellt zwei weitere Staffeln des Kokain-Dramas - Doppelverlängerung beim Video-on-Demand-Dienst / wunschliste.de

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